04.04.12

zweihunderteinundfünfzig

am ende.
du meldest dich nicht, dabei wünschte ich so, du würdest es tun, obwohl wir trotzdem nicht mehr zu retten wären.
mein vater sagt, er kann mir den auslandsaufenthalt nicht zahlen, obwohl er es eigentlich kann, das weiß ich.
meiner mutter ist es egal; will, dass ich freiwilligenarbeit mache.
meine freunde wissen nicht, wie es mir geht, ich kann es nicht erzählen.
am liebsten würde ich die klinge nehmen und einfach nur schneiden, immer wieder schneiden. mich dafür bestrafen, dass ich nicht gut genug bin, nie. da ist überall so viel hass in mir. aber ich bin stark, ich darf nicht wieder nachgeben, denn wenn ich wieder anfange, kann ich den teufelskreis von selbstzerstörung und hass nicht mehr durchbrechen.

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