23.02.12

zweihundertneununddreißig

ich habe mich vorhin mit einer freundin getroffen (bis neulich war sie noch eine der geliebten meines vaters - schon krass, dass wir gute freunde geworden sind, oder?). ich habe  mit ihr über meine kranke beziehung zum essen geredet und darüber, was meine eltern machen oder eben nicht machen. ich weiß dass ich ihr nicht alles erzählt habe, aber das wichtigste weiß sie - sie weiß, dass ich meinen körper verabscheue. sie hat mit mir offen darüber geredet und ich habe das gefühl, ich könnte ihr alles sagen.
sie weiß noch nicht über mein svv bescheid, ich habe ihr in einer sms (nach unserem treffen) geschrieben, dass ich ihr das nächste mal noch etwas sagen muss. ich hoffe, ich werde mich trauen. ich habe so eine scheiß angst davor, es ihr zu sagen. aber es kann doch nicht so schwer sein, immerhin habe ich es sogar meiner mutter erzähl damals, als ich damit angefangen habe und auch viele meiner freundinnen wissen darüber bescheid. trotzdem wird es etwas anderes sein, schließlich denken alle, ich habe schon lange damit aufgehört. und ja, im grunde kann man sagen, ich habe aufgehört, aber manchmal eben doch nicht. es ist eine sucht (ich weiß das) von der man nicht so schnell loskommt....

ich weiß nicht, was ich tun soll.
ich weiß nur, dass ich es womöglich bereuen werde, ihr es erzählt zu haben.
aber jetzt kann ich sowieso nichts mehr ändern.


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das ist der beschissenste post, den ich je verfasst habe, aber ich musste meine gedanken versuchen zu ordnen.

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